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Design. Produktion. Handwerk. Die Aussteller der Designtage 2012 lassen sich grundsätzlich in unterschiedliche Gruppen einteilen. Auf der einen Seite sind die Fachhändler, die edelste Artikel in vollendeten Formen präsentieren. Auf der anderen Seite bieten die Gastronomie- und Feinkostunternehmen Lebensmittel an, die teilweise aus eigener Herstellung stammen.

Doch auch Fachbetriebe für Inneneinrichtung oder Raumgestaltung fertigen Ihre Artikel zu großen Teilen selbst. In eigenen Werkstätten und Manufakturen entstehen dabei Objekte, die den Wunsch und den Geschmack des Kunden im Fokus haben.

Dierk Süfke Raumausstattung – flexible Raumgestaltung auf Kundenwunsch

Die Installation aus Schneiderpuppen fällt sofort ins Auge. An feinen Drahtseilen schwingen sie frei hängend von der meterhohen Decke. Das besondere daran: die maßgeschneiderten Kleider der Puppen wurden aus hochwertigem Gardinenstoff gefertigt. Dierk Süfke und sein Team hat aus den Stoffen der Firma Kinnasand feine Abendmode gefertigt. Warum? Das beschreibt er so:

Wir möchten auf diese Weise zeigen, wie flexibel individuelle Raumausstattung sein kann, wenn sie aus eigener Herstellung kommt. In unseren Werkstätten können wir ganz präzise auf die Wünsche unserer Kunden eingehen und fast alles herstellen. Auch Abendkleider aus Gardinenstoff sind mit dem entsprechenden KnowHow eine leicht zu bewältigende Aufgabe.

Auf seinem Messestand werden die Farben der Designtage Orange und Grün aufgenommen und in den Kontrast der weißen Gardinenstoffe gesetzt.

So sind die würfelförmigen Sitzhocker, die auch in der eigenen Polsterwerkstatt hergestellt werden, mit den entprechend farbigen Stoffen bezogen. Auch der Kelimteppich passt sich der Farbwelt an und untermalt im wahrsten Sinne des Wortes die Installation.


Tischlerei Ginkgo – Holzarbeit im Raum

Besonders im Fokus stehen hier die Schiebeelemente zur Verblendung von Flachbildfernsehern.

Mit den Schiebeblenden geben wir Menschen die Möglichkeit ihre Flachbildfernseher zu verstecken, wenn sie nicht benutzt werden. Wenn kein Bild auf ihnen erscheint, dann wirken sie oft wie schwarze und unlebendige Augen, die den Raum dominieren. Dieser Effekt verstärkt sich mit wachsenden Bildschirmdiagonalen. Unsere Blenden lassen sich sogar per Fernbedienung bequem öffnen und schließen und verdecken die mattschwarzen Flächen elegant und passend zur Einrichtung.

Weitere Innovation aus der Massivholz-Tischlerei sind die flächig verarbeiteten „Wildholztüren“. Dabei wird auf eine plane Oberfläche, das heißt weinige Überstände über den Türzargen Wert gelegt. Das Wildholz hat eine ganz besondere Optik. Es besteht aus Furnier, das ganz im Gegensatz zum industriell hergstellten Furnier von 0,8 mm Stärke eine Dicke von 7 mm aufweist und auf einem Massivholzkern verarbeitet wird.

Bei allen Arbeiten achtet der Tischler darauf, das Holz „artgerecht“ zu behandeln. Es wird also nicht oberflächenversiegelt, sondern nur geschliffen und geölt, oder gewachst. So entstehen individuelle Einrichtungsgegenstände, die maximal wohngesund sind.


Naturo Bodenbeläge – Kork mit Stil

Wer an Kork denkt, der sieht vor seinem inneren Auge vielleicht schraddelige braune Böden in Studenten-WGs. Doch das ist lange vorbei. Wer die Böden in Fliesen-, Stein- oder Holzoptik sieht, die von Jochen Keck und Ulrich Kuhlmann hergstellt werden, merkt sofort, dass hier ein neues Zeitalter für Korkboden beginnt. Die Grundlage ist natürlicher Kork, der in der gewünschten Oberfläche verarbeitet wird. Dabei entstehen elegante oder rustikale Looks mit mehr oder weniger ausgeprägter Oberflächenstruktur. Danach wird der Boden in der gewünschten Farbe eingefärbt.

Wir finden praktisch immer den passenden Farbton, da wir auf über 1000 Farben zurückgreifen können. Die Kunden kommen oft mit einem Farbmuster, z.B. einem Stück Holz, dem Foto eines Tisches oder Teppichs oder einfach einem Stück Stoff zu uns. Wir finden dann die passende Farbnuance und stellen nach Auswahl der gewünschten Oberfläche (hier stehen 35 unterschiedliche Strukturen zur Auswahl) den Boden her.

Die Korkböden sind sehr strapazierfähig und sollten nur hin und wieder aufgearbeitet werden. Dann sind sie durchgängig wasserdicht. Sogar in Nassräumen können sie problemlos verarbeitet werden.

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